2017, Baby

Marlene & Manfred

Oder: Als 2017 noch einen draufgelegt hat.

Okay, wir machen’s wieder. Letztes Jahr haben wir ja schon einen kleinen Jahresrückblick verfasst. Für uns. Einfach, um nicht zu vergessen was los war. Warum? Weil es manchmal so ist, dass einem die Zeit davonläuft. Man startet eine Woche am Montag, und kommt am Mittwoch drauf, dass das eigentlich schon vor zwei Wochen war. Man kommt ab und zu einfach nicht mit.

Das wollen wir zumindest ein bisschen umgehen. Der Blog hilft, dass wir uns an Sachen erinnern. Dass wir wissen was wir im Frühling gemacht haben, obwohl das schon eine Ewigkeit her ist. Wir erinnern uns dann an das schöne Wetter, die besten Pommes, die coolste Radtour. Na gut, genug blah! Schau ma’s uns an.

2017, Baby:

Gestartet haben wir 2017 am Strand mit der Urban Family. Die Ruhe genießen und einfach mal Gedanken sammlen war die Idee.

Und dann gings auch schon richtig los. Wir hatten das Glück heuer viel reisen zu können. Unter anderem hat es es uns hierhin verschlagen:

London, Ibiza, Wien, Den Haag, Paris, La Push, Washington State, Kanada, Washington DC, Kärnten, Laibach, Zeeland, Antwerpen, Kinderdijk, Linz, Salzburg, Delft, Mailand, Florenz, Veneto, Cortona, Manchester.

Sportlich ging auch so einiges weiter. Und ja, wie viele schon vermuten, wir sind viel gelaufen. Heuer unter anderem hier:

Nightloop Vondelpark (10K), Den Haag (HM), Leiden (HM), Salzburg (Jedermannlauf), Wien (Vienna Nightrun), La Push, Olympic National Park, London, Paris, Washington DC, Ibiza.

Die genauen Zahlen liegen noch nicht ganz vor aber wir haben unsere persönlichen Rekorde bezüglich „Laufkilometer pro Jahr“ ordentlich überbieten können. Schon im September wurden die Ziele 500 km und 1000 km erreicht.

Neben den Laufkilometern gabs aber natürlich einen riesen Berg an Rad Kilometern. Ein paar Ausflüge durften natürlich nicht fehlen:

Aber auch sonst haben wir viel Zeit am Rad verbracht. Alleine der Weg zu und von der Arbeit hat in wenigen Monaten mehr als 1000 Kilometer eingebracht.

Yoga haben wir für uns entdeckt und nachdem wir zu Beginn des Jahres oftmals gemeinsam Yogastunden besucht haben, hat sich das mittlerweile ein bisschen geändert. Zum einen weil das Büro Yogastunden anbietet, zum anderen weils in der Früh auch zu Hause ganz gut geht. Aber auch hier waren es zirka 100 Stunden die wir geliebt, gehasst, gestreched und genossen haben.

Aber genug geprahlt, Orte aufzählen und Zahlen hinschreiben kann man schnell mal und wie gesagt, es soll eine Gedankenstütze für uns sein.

Dann sind natürlich noch viele andere Sachen passiert. Viele Menschen haben sich entschlossen uns zu besuchen. Das war eigentlich ziemlich cool und wir hoffen, dass sich das 2018 nicht ändert. Wir haben das Gästebuch, das wir von Laura bekommen haben also voll im Einsatz.

Außerdem wurde 2017 ein Master abgeschlossen, ein paar Projekte in der Selbstständigkeit abgeschlossen und ein neuer Job angefangen. Drei Patschen geflickt, ein Rad gekauft, der perfekte Laufschuh gefunden, die Wanderschuhe ordentlich getestet, in der Nordsee geschwommen.

Wir haben versucht bewusster zu leben und auf Zeug zu verzichten. Es fehlt uns an nichts, aber das Materielle haben wir wirklich ordentlich zurückgeschraubt. Nebenbei ein paar Kleidungsstücke oder sonstigen Ramsch kaufen, das passiert uns eigentlich kaum noch. Stücke die wir zu uns nach Hause holen sind wohl überlegt.

Dafür genießen wir in vollen Zügen: bei einem Frühstück am Wochenende übersieht man schon schnell mal die Zeit. Die Pasta in der Spaghetteria wollen wir nie wieder missen. Genauso wie die Pommes im Boca’s.

Was haben wir also gelernt?

Auch dieses Jahr war voller Learnings. Wir haben gelernt, dass wir uns aufeinander verlassen können. Dass unsere Familien und die Urban Family zu uns stehen, egal was passiert. Dass es gut ist wenn eine Person von uns an Schlafmangel gewöhnt ist, weil der Jetlag dann nicht soooo zum Problem wird. Dass es ok ist um 3 Uhr morgens Chips im Bett zu essen. Dass wir hart arbeiten können um Ziele zu erreichen. Dass nicht alles erstrebenswert ist. Dass Prioritäten setzen wichtig ist. Das „mitschwimmen“ nur anstrengend ist. Dass es sich auszahlt, wenn man weiß wer man ist und welche Charaktereigenschaften am besten und schlechtesten ausgeprägt sind. Dass, egal wie klein das Netzwerk ist, man immer jemanden einen Gefallen tun kann, der für die andere Person große Auswirkungen haben kann. Dass man in einem Griller Brot backen kann. Freihändig radfahren. Dass man nirgends lieber ein Ausländer oder eine Ausländerin sein möchte als hier.

Danke, Amsterdam. Danke liebe Familie und UnterstützerInnen. Wir haben euch gern.

Der Blog wird ab sofort eine Pause machen. Warum? Weil aus den “Boy and Girl Adventures” der Boy and Girl Alltag geworden ist. Und simma uns ehrlich: Das ist jetzt nicht sooooo spannend 😀. Danke fürs mitlesen und das enorme Feedback! Es war toll mit euch!